Standgas
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VincentVegan
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Standgas
Hallo zusammen!
Ich bin frischer FW-Besitzer: Habe nach 15jähriger Motorradabstinenz eine optisch sehr gute 2003er mit 28000km und einem frischen "Pickerl" (also dem österreichischen Pendant zum TÜV) ohne jegliche Mängel recht günstig bekommen und zugeschlagen. Das Motorrad ist offenbar fast 3 Jahre gestanden, jedoch wurde angeblich vor Verkauf der Vergaser fachmännisch gereinigt. Probefahrt war nur am Parkplatz möglich, aber der Motor ist ruhig gelaufen, hat Gas angenommen und gebremst hat sie auch. Also nachhause transportiert und angemeldet. Ist sofort und ohne Choke angesprungen und lief ruhig. Rnal war fast leer und Hahn stand auf Reserve, also hab ich ihr einen Volltank 98 Oktan gegönnt und den Hahn auf On gestellt. Schon am Weg zur Tankstelle (kmaop 2km) fiel mir auf, dass das Standgas höher war als es sein sollte. Sobald sie richtig warm wurde ist es aber dann zuerst auf 3000 und kurz später auf fast 4000 Touren gestiegen. Ich hab dann zuerst überprüft, ob der Chokezug eventuell hängt (meines Erachtens ist der Schieber am Vergaser aber ganz zu) und dann ein wenig mit der Standgasschraube gespielt und nach SEHR viel Drehen ist das Standgas dann auch tatsächlich abgefallen. Ich wollte es irgendwo zwischen 1000 und 2000 einpendeln, jedoch ist das Moped dann nach ein paar Sekunden abgestorben.
Also Standgas wieder bisserl raufgestellt und neuer Versuch, aber selber Effekt. Selbst wenn ich das Standgas ganz runterdrehe bleibt sie nach dem Gasgeben für vielleicht 2-3 Sekunden auf 4000, sinkt dann langsam ab und stirbt schließlich ab.
Es gibt keinen übermäßigen Benzingeruch, kein Schießen und auch die Leistung scheint zu passen.
Hab ich mir einen Problemfall gekauft oder hat jemand ideen, wie das Problem halbwegs einfach zu beheben wäre?
Danke im Voraus für eure Unterstützung!
Ich bin frischer FW-Besitzer: Habe nach 15jähriger Motorradabstinenz eine optisch sehr gute 2003er mit 28000km und einem frischen "Pickerl" (also dem österreichischen Pendant zum TÜV) ohne jegliche Mängel recht günstig bekommen und zugeschlagen. Das Motorrad ist offenbar fast 3 Jahre gestanden, jedoch wurde angeblich vor Verkauf der Vergaser fachmännisch gereinigt. Probefahrt war nur am Parkplatz möglich, aber der Motor ist ruhig gelaufen, hat Gas angenommen und gebremst hat sie auch. Also nachhause transportiert und angemeldet. Ist sofort und ohne Choke angesprungen und lief ruhig. Rnal war fast leer und Hahn stand auf Reserve, also hab ich ihr einen Volltank 98 Oktan gegönnt und den Hahn auf On gestellt. Schon am Weg zur Tankstelle (kmaop 2km) fiel mir auf, dass das Standgas höher war als es sein sollte. Sobald sie richtig warm wurde ist es aber dann zuerst auf 3000 und kurz später auf fast 4000 Touren gestiegen. Ich hab dann zuerst überprüft, ob der Chokezug eventuell hängt (meines Erachtens ist der Schieber am Vergaser aber ganz zu) und dann ein wenig mit der Standgasschraube gespielt und nach SEHR viel Drehen ist das Standgas dann auch tatsächlich abgefallen. Ich wollte es irgendwo zwischen 1000 und 2000 einpendeln, jedoch ist das Moped dann nach ein paar Sekunden abgestorben.
Also Standgas wieder bisserl raufgestellt und neuer Versuch, aber selber Effekt. Selbst wenn ich das Standgas ganz runterdrehe bleibt sie nach dem Gasgeben für vielleicht 2-3 Sekunden auf 4000, sinkt dann langsam ab und stirbt schließlich ab.
Es gibt keinen übermäßigen Benzingeruch, kein Schießen und auch die Leistung scheint zu passen.
Hab ich mir einen Problemfall gekauft oder hat jemand ideen, wie das Problem halbwegs einfach zu beheben wäre?
Danke im Voraus für eure Unterstützung!
Re: Standgas
Moin und
Kurz vorweg: Ja, das kann sein, dass du nochmal an den Vergaser ran musst. Als "Problemfall" würde ich das dennoch nicht bezeichnen.Bei den Baujahren und der Standzeit spielt der Vergaser öfter mal verrückt. Also lass dir davon den Spaß am neuen Motorrad nicht verderben! Im Großen und Ganzen ist die Freewind sehr zuverlässig und stressfrei.
Konkret zur Symptomatik: Das klingt auf Anhieb nach deutlich zu fettem Gemisch im Leerlauf. Als erstes würde ich die Gemisch-Einstellschrauben überprüfen. Da kommt man leider echt schlecht ran, aber mindestens eine von beiden erreichst du auch im eingebauten Zustand. Wenn die zumindest annähernd auf Werkseinstellung ist, müsste man mal ne viertel bis halbe Umdrehung reindrehen und schauen, obs besser wird.
Das wird schon!
Kurz vorweg: Ja, das kann sein, dass du nochmal an den Vergaser ran musst. Als "Problemfall" würde ich das dennoch nicht bezeichnen.Bei den Baujahren und der Standzeit spielt der Vergaser öfter mal verrückt. Also lass dir davon den Spaß am neuen Motorrad nicht verderben! Im Großen und Ganzen ist die Freewind sehr zuverlässig und stressfrei.
Konkret zur Symptomatik: Das klingt auf Anhieb nach deutlich zu fettem Gemisch im Leerlauf. Als erstes würde ich die Gemisch-Einstellschrauben überprüfen. Da kommt man leider echt schlecht ran, aber mindestens eine von beiden erreichst du auch im eingebauten Zustand. Wenn die zumindest annähernd auf Werkseinstellung ist, müsste man mal ne viertel bis halbe Umdrehung reindrehen und schauen, obs besser wird.
Das wird schon!
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VincentVegan
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Re: Standgas
Danke für deine Antwort und fürs Mut machen110515 hat geschrieben: 20. Mai 2026, 23:08 Moin und![]()
Kurz vorweg: Ja, das kann sein, dass du nochmal an den Vergaser ran musst. Als "Problemfall" würde ich das dennoch nicht bezeichnen.Bei den Baujahren und der Standzeit spielt der Vergaser öfter mal verrückt. Also lass dir davon den Spaß am neuen Motorrad nicht verderben! Im Großen und Ganzen ist die Freewind sehr zuverlässig und stressfrei.
Konkret zur Symptomatik: Das klingt auf Anhieb nach deutlich zu fettem Gemisch im Leerlauf. Als erstes würde ich die Gemisch-Einstellschrauben überprüfen. Da kommt man leider echt schlecht ran, aber mindestens eine von beiden erreichst du auch im eingebauten Zustand. Wenn die zumindest annähernd auf Werkseinstellung ist, müsste man mal ne viertel bis halbe Umdrehung reindrehen und schauen, obs besser wird.
Das wird schon!
Die 20km die ich heute gefahren bin, haben mir schon mal echt gut gefallen - ich komme mit 15jähriger Pause von einer BMW F650 und hab mich auf der Freewind auf Anhieb "zuhause" gefühlt.
Morgen werden ich mal ein bisserl WD40 in den Bowdenzug vom Choke spritzen und eventuell auch schauen, ob der Chokeschieber am Vergaser wirklich frei läuft oder man ihm zb mit ein paar Tropfen Silikonspray helfen kann. Und wer weiß, vielleicht hab ich ja Glück und es war wirklich nur der Choke.
Zu den Gemischeinstellschrauben und der Schwierigkeit, sie zu erreichen, habe ich schon ein bisserl was gelesen.
Verstehe ich das also richtig, dass ich nicht zwingend beide Schrauben verstellen muss und es mal mit der einen versuchen könnte?
Nachdem ich weder einen Stellplatz habe, noch irgendeine Erfahrung mit "Eingriffen", die über Reifen, Lampen und Kosmetik hinausgehen, möchte ich möglichst nicht selbst den Vergaser ausbauen müssen (und aber eigentlich auch nicht sofort viel Geld in einer Werkstätte lassen
Re: Standgas
Genau, optimal ist es zwar nicht, aber da der Doppel-Vergaser ja nur einen Zylinder füttert, kann man kleinere Einstellungen auch im eingebauten Zustand mit nur einer der beiden Schrauben vornehmen. Dabei sollte die Abweichung möglichst nicht mehr als höchstens (!) eine Umdrehung betragen. Wenn das nicht reicht, stimmt wohl auch etwas anderes nicht.
Re: Standgas
Mag banal klingen....................
Schaden kann es nicht. Hat bei meiner einen leichten Standschaden beseitigt.
Hat jetzt nichts mit deinem spezifischen Problem zu tun...........
Aber bei einer so langen Standzeit würde ich perse 11€ in eine Dose Liqui Moly MTX Vergaserreiniger investieren.
Die Dose auf 2 Tankfüllungen verteilen(hälftig) und dann erst mal auf die Bahn und etwas Kilometer machen.
Hat den Standschaden bei mir damals beseitigen können!
So kannst du zumindest sicher sein, dass danach dein Vergaser sauber ist! Aber 11€ investieren, um dann den Vergaser nicht ausbauen oder auseinander nehmen zu müssen, wär mir ein eventl. sogar unnötiger Ausbau und Fummelei immer wert!
Die Gemischschrauben gehen auch ohne Ausbau. Du brichst dir wahrscheinlich die Finger, aber es geht.

Schaden kann es nicht. Hat bei meiner einen leichten Standschaden beseitigt.
Hat jetzt nichts mit deinem spezifischen Problem zu tun...........
Aber bei einer so langen Standzeit würde ich perse 11€ in eine Dose Liqui Moly MTX Vergaserreiniger investieren.
Die Dose auf 2 Tankfüllungen verteilen(hälftig) und dann erst mal auf die Bahn und etwas Kilometer machen.
Hat den Standschaden bei mir damals beseitigen können!
So kannst du zumindest sicher sein, dass danach dein Vergaser sauber ist! Aber 11€ investieren, um dann den Vergaser nicht ausbauen oder auseinander nehmen zu müssen, wär mir ein eventl. sogar unnötiger Ausbau und Fummelei immer wert!
Die Gemischschrauben gehen auch ohne Ausbau. Du brichst dir wahrscheinlich die Finger, aber es geht.
Derzeitige Fahrzeuge:
"Gina", XF650 Freewind 1999, 50PS
"Paulinchen", Ford Fiasko, 1,3L, 60PS, 2008
"Gina", XF650 Freewind 1999, 50PS
"Paulinchen", Ford Fiasko, 1,3L, 60PS, 2008
- Nichtraucher
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Re: Standgas
Moin,brummil hat geschrieben: 21. Mai 2026, 07:33 Die Gemischschrauben gehen auch ohne Ausbau. Du brichst dir wahrscheinlich die Finger, aber es geht.![]()
![]()
dafür habe ich einen sehr kurzen Schraubendreher gekauft und den auch noch mal gekürzt. Mit einem Bit, wenn sich die Schrauben einigermaßen willig zeigen, gehts auch aber decke den Motor dabei ab, wenn etwas zwischen Anlasser und Motorgehäuse rutscht ist es eine Fummelei es wieder raus zu bekommen.
Verdächtig sind die Gummimembranen oben unter den runden Deckeln, ist eine nicht richtig dicht, zieht der Motor dort Falschluft.
Die Membranen falsch einzulegen passiert recht schnell.
Dürfte zwar nichts mit dem Leerlaufverhalten zu tun haben aber guck den Luftfiltereinsatz nach, meiner war, trotz Rechnung einer Inspektion, in der Auflösung befindlich.
Gruß
Willy
XF650, MZTS 125, Hexagon 125, R60/6, CB750 four
Re: Standgas
Den Vergaser-Reiniger habe ich derzeit auch in meiner zweiten FW. Das hilft tatsächlich, aber eher bei zugesetzten Düsen und somit zu magerem Gemisch. Hier liegt scheinbar das gegenteilige Problem vor. Versuchen kann man es natürlich trotzdem.
Re: Standgas
Der Leerlauf wird eigentlich über die Leerlaufdüsen und die Gemischeinstellschrauben eingestellt. Du versuchst das gerade über den Drosselklappenanschlag. Gemischeinstellungsschrauben sind sehr fest und verstellen sich eigentlich nicht von alleine. ich würde vermuten, daß die Leerlaufdüsen zu sind. du kannst, mit etwas Geschick, den Schwimmerkastendeckel von unten abnehmen und so auch die Leerlaufdüsen ausbauen und reinigen.
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sascha2000
- schaut sich noch um

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Re: Standgas
Beide Vergaser lassen sich hiermit prima einstellen:
https://www.amazon.de/gp/aw/d/B0FN48GG3 ... asin_title
https://www.amazon.de/gp/aw/d/B0FN48GG3 ... asin_title
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VincentVegan
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Re: Standgas
Ich danke euch allen mal ganz herzlich für eure Tipps! Den Vergaserreiniger hab ich bestellt - sollte Morgen ankommen. Ich muss übers Wochenende dienstlich weg, aber beginne dann ab Dienstag damit.
Heute habe ich nochmal geschaut, ob der Choke irgendwo sichtbar hängt und nichts gesehen.
Nach den morgendlichen 5km in die Arbeit und dem Versuch, erneut mittels Standgasschraube Besserung zu erwirken, ist die Drehzahl kurzerhand so weit abgesunken, dass nur der rettende Griff zum Gasgriff das Absterben verhindern konnte - daran gar sich die FW ein wenig verschluckt und das mit intensivem Benzingeruch quittiert. Nach der Arbeit bin ich dann aus der Stadt raus und 65km mit einigen Übelandabschnitten gefahren und konnte danach durchaus Besserung feststellen: Mit ein ein wenig Justierung der Standgasschraube hab ich an einem geschlossenen Bahnschranken bei "nur" ca. 2200 Touren im Leerlauf gewartet. Mit viel Fingerspitzengefühl hab ich das dann noch ein wenig reduziert. Unter ca 1800 mag sie aber nicht gehen und stirbt ab. Kraft hat sie meines Erachtens gut, beim vom Gas gehen spotzt sie ein bisschen.
Eine interessante Beobachtung hab ich auch beim Abstellen gemacht: Offenbar ändert sich die Leerlaufdrehzahl je nach Lenkereinschlag. Also vielleicht doch ein Problem mit dem Choke-Zug?
Wie dem auch sei: Kommende Woche Vergaserreiniger und ausgedehnte Ausfahrt. Wenns dadurch nicht besser wird, kauf ich mir wohl so einen Schraubenzieher und traue mich über die Gemischschrauben.
Die heutige Ausfahrt war jedenfalls insgesamt super - ich fühle mich auf der Freewind wirklich wohl und freue mich trotz der der kleinen Problemchen, sie zu haben
Heute habe ich nochmal geschaut, ob der Choke irgendwo sichtbar hängt und nichts gesehen.
Nach den morgendlichen 5km in die Arbeit und dem Versuch, erneut mittels Standgasschraube Besserung zu erwirken, ist die Drehzahl kurzerhand so weit abgesunken, dass nur der rettende Griff zum Gasgriff das Absterben verhindern konnte - daran gar sich die FW ein wenig verschluckt und das mit intensivem Benzingeruch quittiert. Nach der Arbeit bin ich dann aus der Stadt raus und 65km mit einigen Übelandabschnitten gefahren und konnte danach durchaus Besserung feststellen: Mit ein ein wenig Justierung der Standgasschraube hab ich an einem geschlossenen Bahnschranken bei "nur" ca. 2200 Touren im Leerlauf gewartet. Mit viel Fingerspitzengefühl hab ich das dann noch ein wenig reduziert. Unter ca 1800 mag sie aber nicht gehen und stirbt ab. Kraft hat sie meines Erachtens gut, beim vom Gas gehen spotzt sie ein bisschen.
Eine interessante Beobachtung hab ich auch beim Abstellen gemacht: Offenbar ändert sich die Leerlaufdrehzahl je nach Lenkereinschlag. Also vielleicht doch ein Problem mit dem Choke-Zug?
Wie dem auch sei: Kommende Woche Vergaserreiniger und ausgedehnte Ausfahrt. Wenns dadurch nicht besser wird, kauf ich mir wohl so einen Schraubenzieher und traue mich über die Gemischschrauben.
Die heutige Ausfahrt war jedenfalls insgesamt super - ich fühle mich auf der Freewind wirklich wohl und freue mich trotz der der kleinen Problemchen, sie zu haben
- Nichtraucher
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- Registriert: 2. Jun 2020, 20:48
Re: Standgas
Moin,
meinen Kaltstart kann ich sogar zur Vermeidung von Motorruckeln bei Ortsdurchfahrten gebrauchen. Je nach Geschwindigkeitsvorgaben durch die Obrigkeit, (30/50) muss ich nur den richtigen Gang wählen und der Apparat rollt, mit dem Choke in der richtigen Stellung, völlig ruckelfrei im gewünschten Tempo vor sich hin, bei Betriebstemperatur natürlich.
Kaltstart mit Choke voll gezogen nach 1 Sekunde, dann kann ich zurück schieben auf ca. 1500U/min, ist an der äußerst präzisen Anzeige durch diese kleinen Balken allerdings nur geschätzt, +-200U/min.
Ist der Motor warm und der Choke eingeschoben rumpelt der Motor mit ein bis zwei Balken über der 1, je nach Laune und vermutlich Temperatur, vor sich hin.
Im 5. Gang kann ich mit 2500U/min lastfrei rollen, will ich beschleunigen muss ich, damit der Motor nicht "hackt" runterschalten. Ab 3000 kann ich sanft beschleunigen und ab 3500 etwa fühlt sich der Einzylinder auch bei zügigerer Gangart wohl.
Das nur mal als Info wie ein, wie ich meine halbwegs ordentlicher, XF Motor laufen kann.
Über die Beschaffung eines Schraubendrehers wie ihn Sacha in seinem Link zeigt, denke ich grad nach, wusste gar nicht dass es so etwas gibt
eindeutig angenehmer als mein Kurzschraubendreher für den meine Patscher viel zu groß sind
.
Was Lenker und Choke angeht, einfach mal unten gucken und gleichzeitig den Lenker bewegen.
Die Gemisch Schrauben habe ich so weit raus gedreht wie es geht ohne dass sie raus fallen.
Der Motor läuft meiner Meinung nach zu mager, weit unter dem erlaubten Wert wie bei der Abgasprüfung sichtbar wurde. Ich wollte schon lange größere Standgasdüsen einsetzen, bin aber zu faul die Vergaser auszubauen, im eingebauten Zustand habe ich mich auch noch nicht ran getraut.
Gruß
Willy
meinen Kaltstart kann ich sogar zur Vermeidung von Motorruckeln bei Ortsdurchfahrten gebrauchen. Je nach Geschwindigkeitsvorgaben durch die Obrigkeit, (30/50) muss ich nur den richtigen Gang wählen und der Apparat rollt, mit dem Choke in der richtigen Stellung, völlig ruckelfrei im gewünschten Tempo vor sich hin, bei Betriebstemperatur natürlich.
Kaltstart mit Choke voll gezogen nach 1 Sekunde, dann kann ich zurück schieben auf ca. 1500U/min, ist an der äußerst präzisen Anzeige durch diese kleinen Balken allerdings nur geschätzt, +-200U/min.
Ist der Motor warm und der Choke eingeschoben rumpelt der Motor mit ein bis zwei Balken über der 1, je nach Laune und vermutlich Temperatur, vor sich hin.
Im 5. Gang kann ich mit 2500U/min lastfrei rollen, will ich beschleunigen muss ich, damit der Motor nicht "hackt" runterschalten. Ab 3000 kann ich sanft beschleunigen und ab 3500 etwa fühlt sich der Einzylinder auch bei zügigerer Gangart wohl.
Das nur mal als Info wie ein, wie ich meine halbwegs ordentlicher, XF Motor laufen kann.
Über die Beschaffung eines Schraubendrehers wie ihn Sacha in seinem Link zeigt, denke ich grad nach, wusste gar nicht dass es so etwas gibt
Was Lenker und Choke angeht, einfach mal unten gucken und gleichzeitig den Lenker bewegen.
Die Gemisch Schrauben habe ich so weit raus gedreht wie es geht ohne dass sie raus fallen.
Der Motor läuft meiner Meinung nach zu mager, weit unter dem erlaubten Wert wie bei der Abgasprüfung sichtbar wurde. Ich wollte schon lange größere Standgasdüsen einsetzen, bin aber zu faul die Vergaser auszubauen, im eingebauten Zustand habe ich mich auch noch nicht ran getraut.
Gruß
Willy
XF650, MZTS 125, Hexagon 125, R60/6, CB750 four
