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Beitragvon zoppotrump » 8. Apr 2015, 20:46

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Re: VFR 750 - Einfluss des Lenkers auf das Fahrverhalten

Beitragvon xf 650 free » 10. Apr 2015, 16:09

hallo robert,
ja,ist schon unglaublich,wie sehr sich ein anders gekröpfter und breiterer lenker auf die sitzhaltung und das wohlbefinden auf dem mopped ausmacht...habs ja bei meiner xf auch gemerkt...der neue hat so ziemlich die gleiche breite des original-lenkers ist aber weniger stark gekröpft und entspannt so meine handgelenke...freut mich,das dir das fahren mit der vfr wieder spaß macht...so ein V4-motor hat ja auch seine speziellen reize...
gruß marko

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Beitragvon zoppotrump » 10. Apr 2015, 19:52

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Re: VFR 750 - Einfluss des Lenkers auf das Fahrverhalten

Beitragvon MaSc73 » 10. Apr 2015, 20:57

Servus Robert!

Die Gummidichtungen kann man in der Regel noch mal
nehmen. Ein zu großes Ventilspiel ist aber auch kalt
schon hörbar. Du bist doch von Ludwigshafen, da könnt
ich auch mal rumkommen, war ja ne zeitlang bei Honda
tätig und kenne die VFR a bissl. Aber es ist tatsächlich
so, dass sich nach ca. 30-40tkm die Ventile nicht mehr
verstellen. Nicht das der Spanner nörgelt...

Gruß Markus
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xf 650 free
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Re: VFR 750 - Einfluss des Lenkers auf das Fahrverhalten

Beitragvon xf 650 free » 10. Apr 2015, 22:20

hi robert und markus,
bei meiner varadeo klappern auch die ventile und ich trau mich auch aus genau diesem grund nicht daran...die einstellung ist schon lange überfällig. in die werkstatt bringe ich sie eh nich wegen dem preisen und weil ich keiner werkstatt mehr traue...dann laß ich es lieber klappern...
gut wenn markus dir da helfen könnte, zumal er sich noch honda-motoren auskennt...so ein v4 ist doch schon recht komplex in seinem aufbau...
grüße marko

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Re: VFR 750 - Einfluss des Lenkers auf das Fahrverhalten

Beitragvon MaSc73 » 10. Apr 2015, 23:02

Ist doch aber eigentlich keine große Sache, man stellt den
jeweiligen Zylinder den man misst auf Überschneidung und prüft
das Spiel. Diese Werte trägt man in eine vorher erstellte Tabelle
ein. Dann holt man die Shimps raus die getauscht werden müssen und
misst diese mit der Bügelmesschraube (die neuen auch!) und setzt die neuen
mit den errechneten Werten ein. Dazu nutzt man entweder einen Niederdrücker
für die Tassen oder baut eben die Nockenwellen aus. Ich mach zweiteres
sogar lieber. Die nötigen Shims tausche ich für nen Zehner in die
Kaffeekasse bei befreundeten Werkstätten. Bei der XJR passen sogar die
von den alten Ford-Motoren...und da kosten sie nicht mal die Hälfte
wie bei Yamaha. :wink:
Auf die einstellbare Kipphebelvariante steh ich natürlich mehr.

Gruß Markus
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Beitragvon zoppotrump » 11. Apr 2015, 08:28

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Beitragvon zoppotrump » 11. Apr 2015, 08:38

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Beitragvon zoppotrump » 11. Apr 2015, 10:05

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Re: VFR 750 - Einfluss des Lenkers auf das Fahrverhalten

Beitragvon MaSc73 » 11. Apr 2015, 11:41

Ich vergass, die VFR von damals ist ritzelgesteuert...ist doch aber umso besser, dementsprechend kann man ja die Nockenwellen "einfach" abheben.
Von daher ist meine Aussage mit dem Kettenspanner natürlich hinfällig.
Die VFR ist nicht das schrauberfreundlichste Moped, um an das Herzstück und seine Nebenkomponenten zu kommen, darf man schon kräftig basteln.
Wenn dann reduziert sich das Ventilspiel, die Ventile arbeiten sich in den Ventilsitz ein (ganz schlimm früher bei einigen Fünfventilern am
mittleren Ventil, weil da wenig Fleisch aussenrum ist). Die Ablagerungen kann man vernachlässigen, ausser man fährt mit dem Motorrad ausschließlich Sonntagsmorgen
im Ort Brötchen holen und wieder heim. Würde man das mit einbeziehen, müsste vor jedem Ventilspiel messen die Ventile frisch
eingeschliffen werden. Das Ventilspiel wird gerne auf das äußerste Maß eingestellt, erstens hat man länger Ruhe und zweitens entgeht man der Gefahr
das nach einiger Zeit (gefahrenen Kilometer natürlich) bei zu niedrigem Spiel die Ventile nicht mehr richtig zumachen und verbrennen.
Robert, versuche doch mal zu lokalisieren und analysieren:
-wann tritt das Geräusch auf (Motor kalt oder warm, bei hohen Aussentemperaturen)
-wann ist es zu hören (lastabhängig, Schiebebetrieb, beim angasen, im Stand, usw.)
-wie ist das Geräusch zu beschreiben (dumpf oder hell, klingeln oder poltern, usw.)
-wo ungefähr kommt es her (hinten, vorne oder mittig, links oder rechts)
Nicht jeder hat ein Stethoskop zu Hause, aber ein langer Schraubendreher oder eine Ratschenverlängerung kann genauso gut sein.
Ein Ende ans Ohr und das andere an den Motor, in vermuteter Nähe des auffälligen Geräusches...aber bitte nicht die Spitze des Schraubendrehers
ins Ohr stecken!! :wink:
Zu den Werkstätten: ich möchte da nichts schlecht reden, aber in einem Betrieb ist Zeit Geld...wenn das Ventilspiel in den Toleranzen ist, bleibt das so.
Niemand gibt sich da die Mühe wie der liebevolle Heimschrauber um die Toleranzen genau auf das gewünschte Maß einzustellen.
Meine beruflichen Erfahrungen mit der Werkstatt wo ich tätig war sind in nicht allzu angenehmer Erinnerung, von daher möchte ich nicht näher darauf eingehen.
Ich war nicht lange dort und habe dann gewechselt, zu einem Händler der ausschließlich europäische Fahrzeuge vermarktete, aber alles reparierte.

Gruß Markus
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Re: VFR 750 - Einfluss des Lenkers auf das Fahrverhalten

Beitragvon MaSc73 » 11. Apr 2015, 12:12

Ich möchte aber auch noch etwas zum Thema Fahrverhalten loswerden:
meine XJR ist ja mit ihren vollgetankten 260Kg auch nicht eben ein Leichtgewicht.
Bei mir ist auch ein Superbike-Lenker mit 750mm montiert, ich fand den immer angenehm...bis die DR letztes Jahr ins Haus kam. Montiert war bei der DR
ein ZAP-Lenker mit kaum Kröpfung, mittlerweile habe ich einen Renthal mit gleicher Breite und etwas mehr Kröpfung (ca. 1cm zu mir an den Lenkerenden)
und bin damit absolut zufrieden. Blöd ist jetzt nur wenn ich auf meine dicke Yamaha steige habe ich das Gefühl einen Pocketchopper in Händen zu halten.
Der Lenker ist zu schmal und zu hoch, bin ich einige Zeit gefahren reguliert sich das Gefühl wieder ein, aber der direkte Umstieg ist jedesmal
sehr ungewöhnlich. Von daher überlege ich auch einen anderen zu montieren. Welchen Lenker (Hersteller, Typenbezeichnung) hast du montiert, Robert?
Da ich aber erst neue Gaszüge montiert habe, möchte ich eigentlich nicht verlängern, ich kann mir aber auch vorstellen, das es bei einem Naked-Bike
reicht, da es ja orginalerweise keine Stummeln verbaut hatte.
Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Reifen. Ursprünglich waren beim Kauf Bridgestone BT23 montiert, ich fand die eine Katastrophe auf der XJR.
Kein Gefühl zur Fahrbahn...besonders am Vorderrad, die Dicke ist ständig über beide (!) Räder gerutscht, ein Grenzbereich in Kurven war nicht erkennbar.
Das Einlenkverhalten des Bridgestone war wirklich schlimm, auch die fehlende Spurtreue in Kurven war immer ein Spaß.
Danach probierte ich den souveränen Michelin Pilot Road 2, ein guter Reifen. Und dann kam der Pirelli Angel GT, der schafft es tatsächlich einem Eisenschwein
die sportlichen Gene zu entlocken. So flink und wuselig war die XJR in Kurven noch nie, man hat das Gefühl das die Reifen dem Brocken 50Kg geklaut haben.
Optimales Feedback und das Gefühl eines Zuges auf den Schienen machen sich breit und geben einem ein gutes Sicherheitsgefühl.
Natürlich kann man auch einen Pilot Power montieren, aber die XJR ist und bleibt ein Sporttourer und dazu passt der Pirelli einfach, mit dem Nebeneffekt
nicht wie bei einem reinen Sportreifen alle 3-4tkm die Reifen wechseln zu müssen.

Gruß Markus
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Re: VFR 750 - Einfluss des Lenkers auf das Fahrverhalten

Beitragvon xf 650 free » 11. Apr 2015, 21:02

hi robert,
ich hatte ja damls xrv in zahlung gegeben für die varadero,weil mir die 60ps einfach nicht mehr ausreichten...der motor der varadero war schon ne wucht...jetzt hat der motor(austauschmotor) der dicken ca 80000 runter und das fahrwerk ca. 110000...da ist sie kein heißsporn mehr...aber das muß sie auch nicht,weil ich keine beschleunigungs-orgien mehr mit ihr bestreite...als sie frisch eigefahren war,hätte ich mit ihr"bäume ausreißen können"... :wink: beim heizen ist sie auch ein säufer...
momentan liebäugel ich mit einer alten yamaha zweizylinder zweitakter...eine rd400 oder rd 350 mit auslaß-steuerung...aber die dinger sind verdammt teuer... aber auch verdammt geil...na mal sehen,vieleicht gibts ja mal ein schnäpchen!?...
mein kumpel hatte die woche endlich die xt500 zugelassen und ich hab ihm heute das nummernschild angebaut und noch ein paar kleinigkeiten dran gemacht.luftdruck,den benzinschlauch mit kleinen schellen fixziert motoröl geprüft,probefahrt usw....die xt macht auch riesen spaß und das mit "nur"34ps...
gruß marko

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Beitragvon zoppotrump » 11. Apr 2015, 21:11

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Re: VFR 750 - Einfluss des Lenkers auf das Fahrverhalten

Beitragvon MaSc73 » 12. Apr 2015, 15:09

Wie gesagt, ich konnte mich mit dem BT023 überhaupt nicht anfreunden, obwohl ich z.B. den BT020 immer gerne gefahren bin.
Das "Holzrad" von Michelin mit den vertrauenserweckenden Eigenschaften schimpfte sich auf den Namen Macadam.
Es gab eine Zeit als ich nur zweirädrig unterwegs war und einen Reifen suchte der lange durchhielt. Den habe ich im
Macadam gefunden, er machte so manchem Autoreifen Konkurrenz. Vom Grip her hätte ich aber auch genauso gut auf den Felgen
fahren können!! Wie du bereits geschrieben hast, Robert...wenn es nass wurde, wurde es lebensgefährlich. Schon beim abbiegen
in der Stadt ging mir die Fuhre quer (ohne mit dem Gasgriff den Depp spielen zu wollen) und das Gefühl der Kuh auf dem Glatteis
war sofort da.
Der Angel GT ist, für mich (!), ein Meilenstein der Zweirad-Reifenentwicklung. So agil, sportlich, griffig und langlebig zugleich
habe ich noch keinen Reifen aus der Abteilung Sporttourenreifen erlebt. Nein, ich arbeite weder für noch bei Pirelli, aber wenn
ein Produkt wirklich gut ist, denke ich darf man auch seine Begeisterung dafür zeigen. :wink:

Gruß Markus
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Beitragvon zoppotrump » 12. Apr 2015, 19:42

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