Vergaserprobleme

Die Mutter dieses Forums.
Benutzeravatar
Isegrim
Moderator
Moderator
Beiträge: 515
Registriert: 14. Apr 2010, 19:39
Wohnort: Obernzell und Regensburg

Re: undichter Ölkühler

Beitragvon Isegrim » 3. Apr 2015, 13:18

Jetzt gehts...;-) war so frei das richtig zu verlinkten...

Mfg
Bild
Obacht gem - länga lem...:D

westy
schaut sich noch um
schaut sich noch um
Beiträge: 15
Registriert: 27. Jan 2015, 20:14

Re: undichter Ölkühler

Beitragvon westy » 3. Apr 2015, 13:33

Isegrim hat geschrieben:Jetzt gehts...;-) war so frei das richtig zu verlinkten...

Mfg


danke!!

Benutzeravatar
MaSc73
Profi
Profi
Beiträge: 107
Registriert: 13. Mär 2015, 11:45
Wohnort: Südpfalz

Re: undichter Ölkühler

Beitragvon MaSc73 » 3. Apr 2015, 13:47

Wie sehen denn die Kerzen aus nach einer Fahrt?
Magerlauf ist meist daran zu erkennen, das die Drehzahl nur langsam und sehr zeitverzögert fällt wenn man vom Gas geht, auch im Stand.
Ich glaube der Einkauf übersteigt die Nötigkeit, Ansaugstutzen z.B.: was soll mit denen sein? Wenn sie nicht porös und rissig sind, drauf lassen.
Meist ist auch ein Düsenwechsel überflüssig, es sei denn sie sind vom langen stehen verharzt. Ich würde mir die Ansauggummis zum Luftfilter genauer anschauen.
Sitzen die richtig, dichten die noch ab? Mal neue Kerzen probieren, sie können nach 10-15 Start-Stop-Start tatsächlich defekt sein.
Steuerzeiten und Ventilspiel kontrolliert?
Wann und wie hat die Problematik eigentlich angefangen? Schlagartig oder stand die Maschine länger?

Gruß Markus
Bild]

xf 650 free
Spezialist
Spezialist
Beiträge: 179
Registriert: 12. Mai 2014, 21:26

Re: undichter Ölkühler

Beitragvon xf 650 free » 3. Apr 2015, 22:13

hi markus,
also die ansaugflansche sind leicht poröß und rissig,aber dicht sind sie noch,weil die unterdruckuhren beide gleiche werte anzeigen...aber besser jetz neue,als in nächster zeit wieder anfangen zu müssen..
neue kerzen hatte ich letztens verbaut.10er wärmewert mit doppelelektrode...sowie auch neue 0-ringe der co-einstellschrauben plus zwei neue unterdruckmembranen...
die kerzen hatte ich nach meiner kurzen probefart nicht draußen.hatte mich erstmal mit schwimmerstand und unterdruck messen befast...für ein richtiges kerzenbild,
muß länger gefahren werden...die leerlaufdrehzahl läßt sich immernoch nicht sauber einstellen...auch geht die drehzahl beim schalten eher langsam runter...ventiel-spiel hatte ich letztens schon kontrolliert und eingestellt...einlaß: kein spiel meß und fühlbar...auslaß: ca.0,12-0,14...ansuggummis zwischen vergaser und luftfilterkasten sehen äußerlich noch ganz gut aus...zur vorgeschichte kann ich und lars nich viel sagen,da er sie erst vor kurzem erworben hatte.wie gesagt,der vorbesitzer muß auch mit dem problem gekämpft haben,denn er hatte den vergaser mit sicherheit mehr als nur einmal ausgebaut...etliche schrauben und düsen sehen schlimm aus,sowie sind baumarkt-schellen am vergaser (ansaugseite)vom vorbesitzer verbaut worden,weil warscheinlich die originalen schellen vom häufigen aus und einbau hinüber waren.
steuerzeiten hab ich nicht kontrolliert...die sollten aber stimmen...(beim beschleunigen und mittleren/oberen drehzahlbereich läuft sie gut)nur bei leerlauf/standgas und teillast macht sie diese zicken
gruß marko

zoppotrump

.

Beitragvon zoppotrump » 4. Apr 2015, 12:51

.
Zuletzt geändert von zoppotrump am 18. Apr 2015, 22:53, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
MaSc73
Profi
Profi
Beiträge: 107
Registriert: 13. Mär 2015, 11:45
Wohnort: Südpfalz

Re: undichter Ölkühler

Beitragvon MaSc73 » 4. Apr 2015, 14:40

Ich weiß worauf du hinaus möchtest...meiner Meinung nach sind die Schwimmernadelventilfedern mehr oder minder dauerbelastet und geben mit der Zeit nach.
Die Ursache liegt darin, das ein Motorrad mehr steht wie es fährt und die Vergaserkammern sind dabei meist voll.
Der Schwimmer drückt auf das Federlein und das gibt, bei guter Qualität, mit den Jahren (!) nach...bei billigen Teilen geht es eben enorm schneller.
Fahrzeuge die jahrelang auf den Federn gestanden haben, drücken diese auch zusammen und die Federn müssen getauscht werden.
Deshalb auch immer der Hinweis ein Fahrzeug aufgebockt und räderentlastend zu lagern.
Eine Kulifeder unterliegt keiner oder kaum einer Dauerbelastung und Federbrüche bei Autos kommen ja, gerade im Winter, immer wieder mal vor.
Kleine Anmerkung: ich habe auch schonmal versucht, so ein Schwimmernadelventil zu zerlegen um die Feder zu tauschen. Ich hatte keinen Erfolg,
ausser ich hätte das Ventil zerstört. Aber es gibt Bilder davon:
Schwimmernadelventil in Teilen.jpg


Gruß Markus
Bild]

Benutzeravatar
AoS
Site Admin
Site Admin
Beiträge: 1892
Registriert: 27. Jun 2006, 20:58
Wohnort: Köln

Re: undichter Ölkühler

Beitragvon AoS » 4. Apr 2015, 15:06

Hi!

Können wir es bitte in Zukunft wieder so handhaben, dass für jedes Thema ein neuer Thread eröffnet wird? Wegen der Übersicht.

Um Ölkühler geht es ja hier nicht mehr.

Danke,
Dirk
Schönste Freewind der Welt:
http://www.lucasmatic.de

Benutzeravatar
wbdz14
Spezialist
Spezialist
Beiträge: 2774
Registriert: 11. Apr 2007, 20:57
Wohnort: Kitzingen

Re: undichter Ölkühler

Beitragvon wbdz14 » 4. Apr 2015, 15:53

18 jahre und 204000km haben meine nadelventilfedern noch nicht erlahmen lassen.
viewtopic.php?f=1&t=5596 Suzi Whongs Geschichte
Bild Tracy´s Geschichte

Chefschrauber
Spezialist
Spezialist
Beiträge: 636
Registriert: 9. Jul 2014, 12:47

Re: undichter Ölkühler

Beitragvon Chefschrauber » 4. Apr 2015, 17:12

Hi,
jupp, Federn setzen sich aber dies tun die insbesondere am Anfang und dann im Laufe der Jahrzehnte.
Erst wenn die über die Dehngrenze hinaus belastet werden, gehen Federn kaputt.

Kugelschreiberfedern als Vergleich heranzuziehen ist nicht so wirklich sinnvoll, zumal einem die Definition fehlt wann er nicht mehr ausfedert... :lol:

Ich denke Vibration, Ablagerungen und Korrosion sind hier die wahren Übeltäter...wenn es denn mal zu einem Problem mit der Nadel führt.

Gruß
Holger
Hatte mal ne schöne Freewind

xf 650 free
Spezialist
Spezialist
Beiträge: 179
Registriert: 12. Mai 2014, 21:26

Re: undichter Ölkühler

Beitragvon xf 650 free » 5. Apr 2015, 11:04

hallo an alle,
ich bin jetz soweit, teile von meiner xf an lars seine maschiene einzubauen,um den fehler einzugrenzen...auch regler und cdi sowie die vergaser...nicht alles auf einmal sondern eins nach dem anderen und dann testen...beim freundlichen sind die vergaserteile sündhaft teuer und die auf verdacht zu kaufen ist rausgeschmissenes geld...ist dieses "patschen" und das schlechte standgas dann immernoch mit meinen teilen,waren all meine vermutungen falsch und hab an den falschen stellen gesucht...meine zyndspulen kann ich leider nicht mehr zum testen opfern,da ich andere zyndkabel verbaut hab...wenn alles nichts hilft, gehts in richtung zylinder kopf...aber das ist dann ein anders thema...
gruß marko

zoppotrump

.

Beitragvon zoppotrump » 5. Apr 2015, 13:23

.
Zuletzt geändert von zoppotrump am 18. Apr 2015, 22:54, insgesamt 1-mal geändert.

xf 650 free
Spezialist
Spezialist
Beiträge: 179
Registriert: 12. Mai 2014, 21:26

Re: Vergaserprobleme

Beitragvon xf 650 free » 9. Apr 2015, 10:20

hallo,
ich habs gestern getan...ich hab mein vergaser in lars seine maschiene eingebaut.sie lief mit meinen vergaser genauso beschi.... wie vorher...dann hab ich lars sein vergaser in meine eingebaut... sie spang auf den schlag an,kein patschen ,so wie es sein soll...(das alles nur mit provisorischer pritzuführung,sonst hät ich das zeitlich nicht geschaft)...also die vergaser sinds`s erstmal nicht...bloß gut,das lars noch nich die reparaturkits bestellt hat...
hab dann bei lars seine die mittelste kerze ausgebaut und mal den funke gecheckt...der sah nicht schlecht aus,aber hab schon bessere und kräftigere gesehen...also rasch noch den widerstand der zündspule gemessen...die werte der primär und sekondärwicklung stimmen mit denen im rep-handbuch überhaupt nicht überein...
aber das las ich meinen neffen heut nochmal messen weil der sich damit besser auskennt...
nie im leben wäre ich auf die zündspule gekommen,hätte ich die vergaser nicht von meine an seine und umgekert wechseln können...ich halte euch auf dem laufenden wenns was neues gibt
gruß marko
Zuletzt geändert von xf 650 free am 9. Apr 2015, 19:47, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
Isegrim
Moderator
Moderator
Beiträge: 515
Registriert: 14. Apr 2010, 19:39
Wohnort: Obernzell und Regensburg

Re: Vergaserprobleme

Beitragvon Isegrim » 9. Apr 2015, 16:11

Ich glaub ich hätte sogar noch ne Zündspule daheim... Wenn ihr mir den Versand zahlt schenk ich die euch...:-)

Mfg
Bild
Obacht gem - länga lem...:D

xf 650 free
Spezialist
Spezialist
Beiträge: 179
Registriert: 12. Mai 2014, 21:26

Re: Vergaserprobleme

Beitragvon xf 650 free » 9. Apr 2015, 20:13

hallo Isegrim,
lars rief mich an,als ich seine seine vergaser wieder eingebaut hatte. er hat mir erzählt du noch eine zündspule hast und sie uns schenken willst...hab mich erstmal riesig gefreut!!!!!ERSTMAL GANZ GROßES DANKESCHÖN!!!!!!!!!!!lars wollte sich noch bei dir melden,wegen deine kontodaten zwecks überweisen der versandkosten...
mein neffe hat heute nochmal an der zündspule die widerstände mit einem "profigerät" gemessen. primärwicklung(eingangs-kabel)ist 0,000-0,002 ohm /soll glaub 0,7-0,12ohm...sekondärwicklung(zündkabel ohne stecker)ist 5,6kohm/soll glaub 23-25kohm...hab das rep-buch jetz nicht hier,aber ich glaub die soll-werte waren so!?...
also Isegrim schönen dank nochmal für deine spende!!!!
gruß marko

xf 650 free
Spezialist
Spezialist
Beiträge: 179
Registriert: 12. Mai 2014, 21:26

Re: Vergaserprobleme

Beitragvon xf 650 free » 17. Apr 2015, 08:22

hallo
heute ist es endlich soweit...lars hat mir gestern eine zündspule(gebraucht)gegeben.werd sie erstmal durchmessen und dann einbauen...ich hoffe das sie dann läuft!?...wenn nicht,geh ich ins kloster und leb für den rest meines lebens im zölibat...
gruß marko