Vorstellung Sascha2000
Verfasst: 16. Mär 2026, 17:41
Hallo liebe XF650 Gemeinschaft,
da ich mich inzwischen an einigen Diskussionen hier im Forum beteiligt habe, möchte ich mich nun auch kurz vorstellen.
Zu meiner Person:
Alter: 55
Beruf: Informatiker
Kinder: 3
Wohnort: Reutlingen
Vor etwa 25 Jahren war ich überzeugter MZ-Fan und begeisterter Baghira-Fahrer. Eigentlich wollte ich dieses Motorrad nie hergeben. Dann kam jedoch der Tag, an dem mein erstes Kind auf die Welt kam. Das Motorrad stand von da an nur noch in der Ecke und wurde höchstens für den TÜV bewegt. Schließlich kam der Moment, an dem mein Nachbar mir die Baghira abgekauft hat.
Vor vier Jahren – meine Kinder waren inzwischen aus dem Gröbsten raus – habe ich mir dann eine Honda PC800 zugelegt. Ich wollte etwas zum Pendeln, und der Preis hat auch gepasst.
Vor zwei Jahren kam dann die Idee auf, mit einem Freund den TET zu fahren. Eine PC800 ist dafür natürlich nicht unbedingt die erste Wahl. Also sollte eigentlich eine DR BIG her.
Bei der Suche auf Kleinanzeigen bin ich dann eher zufällig über eine XF650 gestolpert. Dieses Motorrad hat mir schon bei seiner Markteinführung sehr gut gefallen. Vom Konzept her passte sie auch deutlich besser zu meinem Einsatzprofil als eine DR – und mein Geldbeutel sich ebenfalls gefreut.
Leider stellte sich der Kauf zunächst als Fehlgriff heraus: Ich habe mir eine ziemliche Bastelbude eingefangen und bin seitdem immer wieder am Schrauben, wann immer es die Zeit zulässt. In den kurzen Momenten, in denen die XF650 tatsächlich fahrbereit war, konnte ich aber schon ihre Vorzüge genießen: ein agiles Fahrwerk, eine deutlich bessere Sitzposition als auf der PC800 und ein schön knackiger Motor – zumindest bis etwa 100 km/h.
Da ich beim Motorradschrauben ein Newbie bin, kommt mir das durchdachte Konzept der XF650 sehr entgegen. Sie ist übersichtlich aufgebaut, die Technik wirkt effizient und nicht verspielt, und Ersatzteile sind – im Gegensatz zu meinen PC800 Erfahrungen – gut verfügbar.
Als nächstes steht am kommenden Wochenende der Vergaser auf dem Programm. Düsen und Membranen werden erneuert und alles gründlich gereinigt. Danach hoffe ich, dass die Maschine endlich weitestgehend klaglos läuft. Das Rappeln unter dem linken Motordeckel werde ich wohl bis zum Sommer ignorieren und mich dann darum kümmern. Das Geräusch auf der rechten Seite… naja, darüber schweige ich jetzt lieber erstmal.
Je mehr ich an der Maschine geschraubt habe, desto mehr hat mich ihr Konzept überzeugt – und desto mehr ist sie mir ans Herz gewachsen. Ich möchte sie unbedingt wieder in einen fahrbaren Zustand bringen.
Die XF650 bietet eigentlich alles, was ich brauche: im Alltag, auf Reisen und auch als Projekt in meiner Hobbywerkstatt. Nicht zu vergessen, dass sie den Geldbeutel schont – Ersatzteile sind bezahlbar und viele Wartungsarbeiten sind auch für einen Laien machbar. Dazu kommen das tolle Design und die angenehme Ergonomie.
Kurz gesagt: Sie gefällt mir einfach – ein anderes Motorrad brauche ich nicht.
Meine PC800 behalte ich übrigens ebenfalls. Sie ist schon ein nicht alltägliches Motorrad, gerade deshalb gefällt sie mir auch.
Viele Grüße
Sascha
da ich mich inzwischen an einigen Diskussionen hier im Forum beteiligt habe, möchte ich mich nun auch kurz vorstellen.
Zu meiner Person:
Alter: 55
Beruf: Informatiker
Kinder: 3
Wohnort: Reutlingen
Vor etwa 25 Jahren war ich überzeugter MZ-Fan und begeisterter Baghira-Fahrer. Eigentlich wollte ich dieses Motorrad nie hergeben. Dann kam jedoch der Tag, an dem mein erstes Kind auf die Welt kam. Das Motorrad stand von da an nur noch in der Ecke und wurde höchstens für den TÜV bewegt. Schließlich kam der Moment, an dem mein Nachbar mir die Baghira abgekauft hat.
Vor vier Jahren – meine Kinder waren inzwischen aus dem Gröbsten raus – habe ich mir dann eine Honda PC800 zugelegt. Ich wollte etwas zum Pendeln, und der Preis hat auch gepasst.
Vor zwei Jahren kam dann die Idee auf, mit einem Freund den TET zu fahren. Eine PC800 ist dafür natürlich nicht unbedingt die erste Wahl. Also sollte eigentlich eine DR BIG her.
Bei der Suche auf Kleinanzeigen bin ich dann eher zufällig über eine XF650 gestolpert. Dieses Motorrad hat mir schon bei seiner Markteinführung sehr gut gefallen. Vom Konzept her passte sie auch deutlich besser zu meinem Einsatzprofil als eine DR – und mein Geldbeutel sich ebenfalls gefreut.
Leider stellte sich der Kauf zunächst als Fehlgriff heraus: Ich habe mir eine ziemliche Bastelbude eingefangen und bin seitdem immer wieder am Schrauben, wann immer es die Zeit zulässt. In den kurzen Momenten, in denen die XF650 tatsächlich fahrbereit war, konnte ich aber schon ihre Vorzüge genießen: ein agiles Fahrwerk, eine deutlich bessere Sitzposition als auf der PC800 und ein schön knackiger Motor – zumindest bis etwa 100 km/h.
Da ich beim Motorradschrauben ein Newbie bin, kommt mir das durchdachte Konzept der XF650 sehr entgegen. Sie ist übersichtlich aufgebaut, die Technik wirkt effizient und nicht verspielt, und Ersatzteile sind – im Gegensatz zu meinen PC800 Erfahrungen – gut verfügbar.
Als nächstes steht am kommenden Wochenende der Vergaser auf dem Programm. Düsen und Membranen werden erneuert und alles gründlich gereinigt. Danach hoffe ich, dass die Maschine endlich weitestgehend klaglos läuft. Das Rappeln unter dem linken Motordeckel werde ich wohl bis zum Sommer ignorieren und mich dann darum kümmern. Das Geräusch auf der rechten Seite… naja, darüber schweige ich jetzt lieber erstmal.
Je mehr ich an der Maschine geschraubt habe, desto mehr hat mich ihr Konzept überzeugt – und desto mehr ist sie mir ans Herz gewachsen. Ich möchte sie unbedingt wieder in einen fahrbaren Zustand bringen.
Die XF650 bietet eigentlich alles, was ich brauche: im Alltag, auf Reisen und auch als Projekt in meiner Hobbywerkstatt. Nicht zu vergessen, dass sie den Geldbeutel schont – Ersatzteile sind bezahlbar und viele Wartungsarbeiten sind auch für einen Laien machbar. Dazu kommen das tolle Design und die angenehme Ergonomie.
Kurz gesagt: Sie gefällt mir einfach – ein anderes Motorrad brauche ich nicht.
Meine PC800 behalte ich übrigens ebenfalls. Sie ist schon ein nicht alltägliches Motorrad, gerade deshalb gefällt sie mir auch.
Viele Grüße
Sascha